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E N D Z E I T - F I C T I O N |
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Briefe eines Toten
Dieser sowjetische Film ist ein erschreckendes und interessantes Gedankenspiel über die Folgen eines Atomkrieges. Aufgrund eines Computerfehlers vernichten sich die Supermächte in einem globalen nuklearen Schlagabtausch. Ein sowjetischer Wissenschaftler hat sich mit einigen anderen Überlebenden in einen Schutzraum unter ein Museum in einer russischen Großstadt gerettet. In den brennenden Ruinen über ihnen kämpfen die Menschen um blanke Überleben. Die Frau des Hauptdarstellers liegt sterbenskrank im Bunker und er schreibt Briefe an seinen verschwundenen Sohn (Briefe eines Toten), um ihm von den Geschehnissen zu berichten. Das Militär sondert in der ganzen Stadt möglichst gesunde Menschen aus, so auch die Überlebenden des Schutzraumes, um sie einem großen Zentralbunker zuzuweisen. Dort sollen sie die nächsten Jahre überleben bis der größte Teil der primären radioaktiven Strahlung verschwunden ist. Gleichzeitig flüchtet sich eine Gruppe Waisenkinder in den Schutzraum. Da diese ohne Begleitung sind wird ihnen der Zugang zu dem Zentralbunker verwehrt. Nachdem die Frau des Wissenschaftlers verstorben ist, steht er vor der Wahl, die Kinder ihrem Schicksal zu überlassen oder bei ihnen zu bleiben. Er entscheidet sich für letzteres, bekommt aber auch die Strahlenkrankheit. Daraufhin rüstet er die Kinder mit dem Nötigsten aus und schickt sie raus aus der Stadt und weg von dem Kernbereich der Explosion in der Hoffnung woanders Zuflucht zu finden. Mit dem Auszug der Kinder aus dem Schutzraum und dem Tod des Wissenschaftlers endet der Film mit wenig Hoffnung auf eine Zukunft.
Alle drei Filme zusammen genommen stellen für mich die Referenz für
filmische Darstellungen von Atomkriegen dar.
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